
Peter W. nach der Behandlung
Männer sind eitel, auch sie wollen schön sein und einen möglichst makellosen Körper präsentieren. Und wehe da jedem Spiegel, der das Gegenteil schonungslos vor Augen führt. Pölsterchen hier, Rettungsringe da und, um Gottes Willen, der Haaransatz ist auch nicht mehr da, wo er mal war und ein Hubschrauber könnte ohne Probleme auf der Tonsur landen. Gut, gegen die Pfunde kann man ‘was tun, Sport, Diät, etc, gesünder leben, aber die Haare: Jetzt stand ich selber vor der Situation und das mit Anfang 20! Nachdem der erste Schock erst einmal überwunden war führte mich der Weg o sofort in die nächste Apotheke, welche eine Vielzahl von Tinkturen und Wässerchen bereithielt.
Selbst der freundliche Apotheker schien nicht immer überzeugt zu sein von dem, was er da verkaufte. Tabletten gab’s auch noch, die helfen aber oft nur, das noch vorhandene Haar zu erhalten, aber was weg ist, ist weg, meistens für immer. Eine grauenhafte Vorstellung, die mich nicht gerade heiter stimmte, bis mir eines Tages ein Buch über kosmetische Chirurgie in die Hände fiel.
Es könne mir doch geholfen werden stand da sinngemäß, fast jedem Manne könne das, der nicht alle seine Haare verloren hat, sondern noch über einen brauchbaren Haarkranz verfüge, und das sei bei den allermeisten Betroffenen ja der Fall.
Eigenhaartransplantation war das Stichwort. Was sich wie eine aufwändige Operation anhöre, sei tatsächlich ein nahezu schmerzfreies Verfahren, Kahlflächen abzudecken und schütteres Haar zu verdichten las ich. Und das mit den körpereigenen Haarwurzeln, welche unsichtbar aus dem Haarkranz entnommen, auf die entsprechenden Gebiete umverteilt werden und ein Leben lang halten.
Für ein gut eingespieltes Team aus OP Schwestern und dem behandelndem Chirurgen seien optisch hervorragende Ergebnisse möglich, die nach gelungener Operation viele Patienten schnell vergessen ließen, dass sie einmal von einem Haarproblem gepeinigt wurden. Aber woher sollte ich unter den zahlreichen Anbietern kosmetischer Operationen solch einen erfahrenen Arzt finden? Ich besorge mir mehr Literatur und. es dauerte nicht lange und ich stieß immer öfter auf den Namen Dr. Neidel und vereinbarte einen unverbindlichen Beratungstermin.
Sein Team, erklärte Dr. Frank Neidel, Facharzt für Chirurgie aus Düsseldorf, sei so ein eingespieltes Team mit jahrelanger Erfahrung und vielen Tausend durchgeführten Haartransplantationen. Er schaute sich meine Haarsituation sehr genau an und berichtete mir davon, dass er weiß, mit welch großer Erwartungshaltung die Patienten zu ihm kommen. Deshalb ist es für ihn unerläßlich, ein ausführliches Beratungsgespräch mit mir zu führen und mir einen möglichst genauen Ausblick auf das zu erwartende Ergebnisse zu geben, bevor Skalpell oder Laser endgültig zum Einsatz kommen. Auf entsprechende Risiken, die bei dieser Operationsform allerdings nur äußerst selten zu verzeichnen sind, wurde ich genauso hingewiesen, wie auf den individuellen Operationsverlauf und die Operationskosten. Mit diesem Wissen ausgestattet, hatte ich nun die Möglichkeit, zu Hause in Ruhe alles zu überdenken und meine individuelle Entscheidung zu fällen. Trotzdem ist der tatsächliche Schritt hin zu einer Operation schon ein weiter Weg. Aber irgendwann war ich dann doch voller Vorfreude auf das zu erwartende Ergebnis und macht einen Operationstermin aus. Auch wenn ich kein ängstlicher Mensch bin, merkte ich doch immer stärker ein gewisses Kribbeln in der Magengegend je deutlicher der Kalender mir anzeigte: Heute ist es soweit.
Der Eine oder Andere wird es kennen dieses Gefühl. Zahnarzttermine stehen auch im Verdacht, solches Unwohlsein auszulösen. Mein persönlicher Tipp um gelassen an den Termin heranzugehen ist es, sich im Vorfeld so gründlich wie es geht und so objektiv wie möglich über den Eingriff zu informieren, im ärztlichen Beratungsgespräch so viele Fragen wie möglich zu stellen und immer darauf zu achten, dass die individuellen Wünsche auch durch den Operateur als machbar angesehen werden.
Und schließlich ist der Tag x gekommen. Ich reise mit meiner Begleitperson an, die in den nächsten Stunden das Vergnügen haben wird auf mich warten zu dürfen.
In der Düsseldorfer Spezialpraxis steht mittlerweile alles bereit für die Operation, die je nach Transplantationsmenge nicht länger als 2-4 Stunden dauern wird. Wer es braucht, bekommt noch eine Beruhigungstablette gereicht, ein paar Details werden besprochen, bevor es auch sofort losgeht. Es kommt dann auch gleich der Teil der Operation, der zugegebenermaßen ein wenig unangenehm ist, nämlich die Betäubungsspritzen in die Kopfhaut. Ich kann mir sicherlich Schöneres vorstellen, aber schlimmer als Injektionen beim Zahnarzt sind die auch nicht.
Es vergehen ein paar Minuten in der Dr. Neidel regelmäßig überprüft, ob die Betäubung schon weit genug fortgeschritten ist. Als dieser Zeitpunkt erreicht wurde, konnte ich mich endgültig entspannen, denn außer von dem im OP laufendem Fernsehprogramm bekam ich ab jetzt gar nicht viel mit, die OP lief trotz vollem Bewusstsein nahezu im Hintergrund und wirklich völlig schmerzlos ab. Allenfalls ein paar hin und wieder auftretende, ungewohnte Geräusche erinnerten mich dann doch daran, dass ich gerade operiert wurde.
Ob Dr. Neidel nun den lästigen Geheimratsecken, dem schütteren Oberkopf oder dem schwinden Haaransatz mit Laser oder Skalpell zu Leibe rückt ist von den Faktoren abhängig, die bereits im Beratungsgespräch ausführlich erörtert wurden. Ich wusste was mich erwartet, Dr. Neidel erklärte mir im Erstgespräch, dass in meinem Fall kein Laser verwendet werden würde. Wie dem aber auch sei, bei jedem Patienten kommt zunächst aber immer ein Skalpell zum Einsatz, nämlich dann, wenn aus der Spenderfläche am Hinterkopf (Donorareal) ein ellipsenförmiger Hautstreifen entnommen wird. Während diese Stelle nun fachmännisch vernäht wird, konnte ich aus den Augenwinkeln beobachten wie die OP-Schwestern aus diesem Hautareal die Transplantate, sogenannte follicular units, präparierten, welche in die mittels Mikrochirurgieinstrumenten inzwischen geschaffenen Hautöffnungen eingesetzt wurden.
Auch hier verhinderte die örtliche Betäubung, dass ich etwas von dieser Prozedur spürte. Ich konnte mich weiter auf das vor mir ablaufende Fernsehprogramm konzentrieren, Musik hören und entspannen. Da die Haarwurzeln in kleinste Öffnungen versetzt werden und durch körpereigenen “Klebstoff” sofort haften, ist nach Operationsende ein Verband nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil dieser kleinen Öffnungen ist die Tatsache, dass keine sichtbaren Narben entstehen. Nach ein paar Stunden nahm mich meine Begleitperson in Empfang, Dr. Neidel gab mir für die ersten Stunden nach der Operation ein Schmerzmittel und ein abschwellend wirkendes Präparat mit und ich trat die Heimreise an.
Nach wenigen Tagen fielen auch die entstandenen Krusten ab und man wird wieder “gesellschaftsfähig”. Von der Operation ist so gut wie nichts mehr zu sehen. Es kann jedoch sein, dass bei sehr hellhäutigen Menschen auch nach dem Abfallen der Krusten an den transplantierten Stellen rote Punkte über einige Zeit sichtbar sind. Bei mir war es so, das Ganze stellte aber absolut kein Drama dar. Erstens verschwanden auch diese Stellen nach einigen Wochen vollkommen und zweitens kann man einen kosmetischen Puder auftragen, der selbst gegenüber den neugierigsten Arbeitskollegen noch Diskretion wahrt. Ich musste mir somit nicht mehr als eine Woche Urlaub gönnen und konnte pünktlich wieder am Arbeitsplatz erscheinen. Nach Abschluss der Wundheilungsphase produzierten die verpflanzten Haarwurzeln tatsächlich nach ca. 3 Monaten Ruhepause wieder kräftige Haare. Und mit jedem weiterem, neu sprießendem Haar stieg bei mir die gute Laune.

Das Ergebnis
Ich kann abschließend mit Fug und Recht behaupten, dass ich den Schritt zur Operation niemals bereut habe. Im Gegenteil. Im Laufe der Jahre habe ich mich insgesamt 3mal bei Dr. Neidel auf den OP-Tisch gelegt. Denn mit Blick auf meinen Vater und Großvater war mir schon lange bewusst, dass meine Gene nicht allzu viel von einer üppigen Haarpracht hielten und dass ich Ihnen Wohl oder Übel ein Schnippchen schlagen müsste. Und da ich schon sehr früh (mit Anfang 20) meine erste Operation machen ließ und der Endzustand meines Haarausfalls zu diesem Zeitpunkt noch nicht erreicht war ist mir schon damals klar gewesen, dass irgendwann ein Folgetermin fällig sein würde, um den unweigerlich weiter fortschreitenden Haarausfall auszugleichen. Auf Eines konnte ich mich aber schon damals verlassen, die neu verpflanzten Haare werden nicht ausfallen, sie bleiben dank ihrer individuellen, genetischen Information vom Haarausfall unberührt.
Mittlerweile ist das für mich beste und maximale Ergebnis erreicht. Die Alternativen wären inzwischen eine Vollglatze bei mir, peinliche Perücken oder Toupets . Aber wer will das schon mit jetzt Anfang 30? Mit dem optischen Bild, was diese Operationen bei mir erreicht haben, bin ich vollkommen zufrieden und kann nur jedem, der sich intensiv mit der Materie beschäftigt, zu diesem Schritt raten.
Heute genieße ich es ehrlich gesagt, wenn mich Freunde, insbesondere diejenigen, die ich lange Zeit nicht gesehen habe fragen, was ich denn mit meinen Haaren gemacht habe, sie seien ja viel dichter und nicht so schütter wie früher. Und da ich nichts zu verbergen habe, erzähle ich dann gerne wie es war.
Wer sich nun für diese Art von kosmetischer Operation interessiert, sollte nicht zögern und ein unverbindliches Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. Auch vielen, vermeintlich schwierigen Fällen könnte wieder zu einem ästhetisch ansprechenden Haarkleid verholfen werden, soviel habe ich durch das Studieren der einschlägigen Literatur gelernt. Und wen das immer noch nicht überzeugt, dem stehe ich auch gerne als Anschauungsobjekt zur Verfügung.
von Peter W.
E-mail Kontakt zu behandelten Patienten:
aesthet2001-haare@yahoo.de
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