Spieglein, Spieglein an der Wand…


Peter W. nach der Behandlung

Männer sind eitel, auch sie wollen schön sein und einen möglichst makellosen Körper präsentieren. Und wehe da jedem Spiegel, der das Gegenteil schonungslos vor Augen führt. Pölsterchen hier, Rettungsringe da und, um Gottes Willen, der Haaransatz ist auch nicht mehr da, wo er mal war und ein Hubschrauber könnte ohne Probleme auf der Tonsur landen. Gut, gegen die Pfunde kann man ‘was tun, Sport, Diät, etc, gesünder leben, aber die Haare: Jetzt stand ich selber vor der Situation und das mit Anfang 20! Nachdem der erste Schock erst einmal überwunden war führte mich der Weg o sofort in die nächste Apotheke, welche eine Vielzahl von Tinkturen und Wässerchen bereithielt.
Selbst der freundliche Apotheker schien nicht immer überzeugt zu sein von dem, was er da verkaufte. Tabletten gab’s auch noch, die helfen aber oft nur, das noch vorhandene Haar zu erhalten, aber was weg ist, ist weg, meistens für immer. Eine grauenhafte Vorstellung, die mich nicht gerade heiter stimmte, bis mir eines Tages ein Buch über kosmetische Chirurgie in die Hände fiel.

Es könne mir doch geholfen werden stand da sinngemäß, fast jedem Manne könne das, der nicht alle seine Haare verloren hat, sondern noch über einen brauchbaren Haarkranz verfüge, und das sei bei den allermeisten Betroffenen ja der Fall.
Eigenhaartransplantation war das Stichwort. Was sich wie eine aufwändige Operation anhöre, sei tatsächlich ein nahezu schmerzfreies Verfahren, Kahlflächen abzudecken und schütteres Haar zu verdichten las ich. Und das mit den körpereigenen Haarwurzeln, welche unsichtbar aus dem Haarkranz entnommen, auf die entsprechenden Gebiete umverteilt werden und ein Leben lang halten.
Für ein gut eingespieltes Team aus OP Schwestern und dem behandelndem Chirurgen seien optisch hervorragende Ergebnisse möglich, die nach gelungener Operation viele Patienten schnell vergessen ließen, dass sie einmal von einem Haarproblem gepeinigt wurden. Aber woher sollte ich unter den zahlreichen Anbietern kosmetischer Operationen solch einen erfahrenen Arzt finden? Ich besorge mir mehr Literatur und. es dauerte nicht lange und ich stieß immer öfter auf den Namen Dr. Neidel und vereinbarte einen unverbindlichen Beratungstermin.

Sein Team, erklärte Dr. Frank Neidel, Facharzt für Chirurgie aus Düsseldorf, sei so ein eingespieltes Team mit jahrelanger Erfahrung und vielen Tausend durchgeführten Haartransplantationen. Er schaute sich meine Haarsituation sehr genau an und berichtete mir davon, dass er weiß, mit welch großer Erwartungshaltung die Patienten zu ihm kommen. Deshalb ist es für ihn unerläßlich, ein ausführliches Beratungsgespräch mit mir zu führen und mir einen möglichst genauen Ausblick auf das zu erwartende Ergebnisse zu geben, bevor Skalpell oder Laser endgültig zum Einsatz kommen. Auf entsprechende Risiken, die bei dieser Operationsform allerdings nur äußerst selten zu verzeichnen sind, wurde ich genauso hingewiesen, wie auf den individuellen Operationsverlauf und die Operationskosten. Mit diesem Wissen ausgestattet, hatte ich nun die Möglichkeit, zu Hause in Ruhe alles zu überdenken und meine individuelle Entscheidung zu fällen. Trotzdem ist der tatsächliche Schritt hin zu einer Operation schon ein weiter Weg. Aber irgendwann war ich dann doch voller Vorfreude auf das zu erwartende Ergebnis und macht einen Operationstermin aus. Auch wenn ich kein ängstlicher Mensch bin, merkte ich doch immer stärker ein gewisses Kribbeln in der Magengegend je deutlicher der Kalender mir anzeigte: Heute ist es soweit.
Der Eine oder Andere wird es kennen dieses Gefühl. Zahnarzttermine stehen auch im Verdacht, solches Unwohlsein auszulösen. Mein persönlicher Tipp um gelassen an den Termin heranzugehen ist es, sich im Vorfeld so gründlich wie es geht und so objektiv wie möglich über den Eingriff zu informieren, im ärztlichen Beratungsgespräch so viele Fragen wie möglich zu stellen und immer darauf zu achten, dass die individuellen Wünsche auch durch den Operateur als machbar angesehen werden.
Und schließlich ist der Tag x gekommen. Ich reise mit meiner Begleitperson an, die in den nächsten Stunden das Vergnügen haben wird auf mich warten zu dürfen.

In der Düsseldorfer Spezialpraxis steht mittlerweile alles bereit für die Operation, die je nach Transplantationsmenge nicht länger als 2-4 Stunden dauern wird. Wer es braucht, bekommt noch eine Beruhigungstablette gereicht, ein paar Details werden besprochen, bevor es auch sofort losgeht. Es kommt dann auch gleich der Teil der Operation, der zugegebenermaßen ein wenig unangenehm ist, nämlich die Betäubungsspritzen in die Kopfhaut. Ich kann mir sicherlich Schöneres vorstellen, aber schlimmer als Injektionen beim Zahnarzt sind die auch nicht.
Es vergehen ein paar Minuten in der Dr. Neidel regelmäßig überprüft, ob die Betäubung schon weit genug fortgeschritten ist. Als dieser Zeitpunkt erreicht wurde, konnte ich mich endgültig entspannen, denn außer von dem im OP laufendem Fernsehprogramm bekam ich ab jetzt gar nicht viel mit, die OP lief trotz vollem Bewusstsein nahezu im Hintergrund und wirklich völlig schmerzlos ab. Allenfalls ein paar hin und wieder auftretende, ungewohnte Geräusche erinnerten mich dann doch daran, dass ich gerade operiert wurde.

Ob Dr. Neidel nun den lästigen Geheimratsecken, dem schütteren Oberkopf oder dem schwinden Haaransatz mit Laser oder Skalpell zu Leibe rückt ist von den Faktoren abhängig, die bereits im Beratungsgespräch ausführlich erörtert wurden. Ich wusste was mich erwartet, Dr. Neidel erklärte mir im Erstgespräch, dass in meinem Fall kein Laser verwendet werden würde. Wie dem aber auch sei, bei jedem Patienten kommt zunächst aber immer ein Skalpell zum Einsatz, nämlich dann, wenn aus der Spenderfläche am Hinterkopf (Donorareal) ein ellipsenförmiger Hautstreifen entnommen wird. Während diese Stelle nun fachmännisch vernäht wird, konnte ich aus den Augenwinkeln beobachten wie die OP-Schwestern aus diesem Hautareal die Transplantate, sogenannte follicular units, präparierten, welche in die mittels Mikrochirurgieinstrumenten inzwischen geschaffenen Hautöffnungen eingesetzt wurden.
Auch hier verhinderte die örtliche Betäubung, dass ich etwas von dieser Prozedur spürte. Ich konnte mich weiter auf das vor mir ablaufende Fernsehprogramm konzentrieren, Musik hören und entspannen. Da die Haarwurzeln in kleinste Öffnungen versetzt werden und durch körpereigenen “Klebstoff” sofort haften, ist nach Operationsende ein Verband nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil dieser kleinen Öffnungen ist die Tatsache, dass keine sichtbaren Narben entstehen. Nach ein paar Stunden nahm mich meine Begleitperson in Empfang, Dr. Neidel gab mir für die ersten Stunden nach der Operation ein Schmerzmittel und ein abschwellend wirkendes Präparat mit und ich trat die Heimreise an.

Nach wenigen Tagen fielen auch die entstandenen Krusten ab und man wird wieder “gesellschaftsfähig”. Von der Operation ist so gut wie nichts mehr zu sehen. Es kann jedoch sein, dass bei sehr hellhäutigen Menschen auch nach dem Abfallen der Krusten an den transplantierten Stellen rote Punkte über einige Zeit sichtbar sind. Bei mir war es so, das Ganze stellte aber absolut kein Drama dar. Erstens verschwanden auch diese Stellen nach einigen Wochen vollkommen und zweitens kann man einen kosmetischen Puder auftragen, der selbst gegenüber den neugierigsten Arbeitskollegen noch Diskretion wahrt. Ich musste mir somit nicht mehr als eine Woche Urlaub gönnen und konnte pünktlich wieder am Arbeitsplatz erscheinen. Nach Abschluss der Wundheilungsphase produzierten die verpflanzten Haarwurzeln tatsächlich nach ca. 3 Monaten Ruhepause wieder kräftige Haare. Und mit jedem weiterem, neu sprießendem Haar stieg bei mir die gute Laune.


Das Ergebnis

Ich kann abschließend mit Fug und Recht behaupten, dass ich den Schritt zur Operation niemals bereut habe. Im Gegenteil. Im Laufe der Jahre habe ich mich insgesamt 3mal bei Dr. Neidel auf den OP-Tisch gelegt. Denn mit Blick auf meinen Vater und Großvater war mir schon lange bewusst, dass meine Gene nicht allzu viel von einer üppigen Haarpracht hielten und dass ich Ihnen Wohl oder Übel ein Schnippchen schlagen müsste. Und da ich schon sehr früh (mit Anfang 20) meine erste Operation machen ließ und der Endzustand meines Haarausfalls zu diesem Zeitpunkt noch nicht erreicht war ist mir schon damals klar gewesen, dass irgendwann ein Folgetermin fällig sein würde, um den unweigerlich weiter fortschreitenden Haarausfall auszugleichen. Auf Eines konnte ich mich aber schon damals verlassen, die neu verpflanzten Haare werden nicht ausfallen, sie bleiben dank ihrer individuellen, genetischen Information vom Haarausfall unberührt.
Mittlerweile ist das für mich beste und maximale Ergebnis erreicht. Die Alternativen wären inzwischen eine Vollglatze bei mir, peinliche Perücken oder Toupets . Aber wer will das schon mit jetzt Anfang 30? Mit dem optischen Bild, was diese Operationen bei mir erreicht haben, bin ich vollkommen zufrieden und kann nur jedem, der sich intensiv mit der Materie beschäftigt, zu diesem Schritt raten.
Heute genieße ich es ehrlich gesagt, wenn mich Freunde, insbesondere diejenigen, die ich lange Zeit nicht gesehen habe fragen, was ich denn mit meinen Haaren gemacht habe, sie seien ja viel dichter und nicht so schütter wie früher. Und da ich nichts zu verbergen habe, erzähle ich dann gerne wie es war.
Wer sich nun für diese Art von kosmetischer Operation interessiert, sollte nicht zögern und ein unverbindliches Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. Auch vielen, vermeintlich schwierigen Fällen könnte wieder zu einem ästhetisch ansprechenden Haarkleid verholfen werden, soviel habe ich durch das Studieren der einschlägigen Literatur gelernt. Und wen das immer noch nicht überzeugt, dem stehe ich auch gerne als Anschauungsobjekt zur Verfügung.

von Peter W.
E-mail Kontakt zu behandelten Patienten:
aesthet2001-haare@yahoo.de

FUE Technik

FUE Technik

Bei dieser Technik werden Haargruppen (follicular units) aus dem Haarkranz einzeln herausgenommen. Sie ist geeignet für kleinere Behandlungen, weil sehr zeitintensiv.
Auch bei Patienten mit Kurzhaarschnitt (1-3 mm) kann sie angewandt werden. Um größere Mengen an Haarwurzeln umzuverteilen, muss im Vergleich zur Streifenentnahme (Striptechnik) mehrmals behandelt werden.

Guten Tag Herr Dr. Neidel,

wie angekündigt erhalten Sie nun mit dieser e-mail einige Fotos von mir, auf denen Sie das Resultat der Behandlung erkennen können. Wie Sie vermutlich im Vergleich mit dem in Ihrer Praxis gemachten “Vorher-Foto” sehen können, sind die Haare insgesamt nun wesentlich kürzer, ca. halb so lang. Dennoch ist an der ehemals kahlen Stelle praktisch nichts mehr zu erkennen, die Haare sind gut angewachsen und wirken nahezu genauso dicht, wie die restliche Kopfbehaarung. Die Stelle am Hinterkopf, wo die Haare entnommen wurden, ist ebenfalls unsichtbar, dort sind die Haare ca. 1-2cm lang. Was vielleicht noch interessant sein könnte, für den Fall, dass Sie weitere, jüngere Patienten in meinem Alter haben sollten: Auch bei aufgestellten Frisuren mit Haargel (die mir vorher praktisch nicht möglich waren mit der kahlen Stelle) ist die behandelte Stelle so gut wie nicht auszumachen. Ich bin also – wie gesagt – sehr zufrieden. Sie können gerne meine positive Rückmeldung und die Fotos verwenden, um die Behandlungsmöglichkeiten anderen Patienten näher zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas K. – 25 Jahre – Düsseldorf

Fachliteratur „Hairtransplantation“

„Hairtransplantation“, fourth Edition,
edited by Walter P. Unger, Ronald Shapiro Marcel Dekker Verlag 2004,
New York, Basel ISBN: 0-8247-4110-2

Haartransplantation durchführen

Haartransplantation bei Frauen – eine normale Prozedur ?

Einführung
Der Anteil der Haartransplantationen bei Frauen beträgt 5–15% vom Gesamtanteil der Haartransplantationen. Weitaus mehr Frauen haben Haarausfall oder irreversiblen Haarverlust an prädisponierten Stellen und könnten kausal durch eine Haartransplantation therapiert werden.

Oftmals finden die Frauen den Weg zum Spezialisten für Haartransplantation erst nach Jahren und haben eine Odyssee durch viele Hautarztpraxen und Haarsprechstunden hinter sich.

Am schwierigsten ist die Einschätzung der Operabilität und der optischen Verbesserung durch eine Haartransplantation für überweisende Ärzte. Je erfahrener ein Arzt in puncto Haartransplantation ist, desto leichter fällt die Einschätzung, je unerfahrener, desto zwingender sind Hilfsmittel und Messverfahren erforderlich (Messgrößen: Haardichte = »Hair density donor«[HDD]; Haarstruktur, Haarfarbe,Haarmasse = »Hair mass index«=Haarmassenindex).

Um mehr empirische Daten über Haartransplantationenbei Frauen zu sichern, wurden die Behandlungsunterlagenunserer Belegklinik in den Niederlandenaus den Jahren 2002 und2003 aufgeabeitet.

Material und Methode
Vom 1.1.2002 bis 31.12.2003 wurdendurch unser Team in den Niederlanden148Eigenharwurzeltransplantationen bei Frauen durchgeführt. Wir sammelten und verglichen die Daten aus Operationsbericht und postoperativem Verlauf bis zu einem halben Jahr nach dem Eingriff. Die Daten wurden mit einer Gruppe von 893 im gleichen Zeitraum operierten Männern verglichen und daraus Schlussfolgerungen gezogen.

Resultate
Insgesamt wurden 148 Haartransplantationen an 128 Frauen durchgeführt (20 Frauen hatten 2 Operationen). 108 dieser Frauen waren bereits nach einer Haartransplantation zufrieden (84,4%). Größte Indikationsgruppe war die androgenetische Alopezie (AA) vom weiblichen Typ (93 = 72,7%), gefolgt von androgenetischer Alopezie (AA) vom männlichen Typ (18 = 14,1%) und narbiger Alopezie (10 = 7,8%). Es folgten Frauen mit hereditärer Alopecia congenita triangularis (5 = 3,9%) und mit Augenbrauenrekonstruktion (2 = 1,5%) (Abb. 1).

tabelle3

Die Haardichte (Trichodensitometrie) im Donorgebiet und die transplantierte Haargruppendichte im Empfängergebiet war bei Männern und Frauen annähernd gleich.
– Die Haarmasse der Frauen (Haarmassfresultateenindex) war niedriger als in einer Gruppe von 893 behandelten Männern im Vergleichszeitraum.
– Im Vergleich zum Operationssitus beim Mann war das Gewebe weicher und feiner und die Gewebeschichten insgesamt dünner.


Fallbeispiele
1) Androgenetische Alopezie der Frau vom männlichen Typ
Der Haarausfall verläuft ähnlich wie beim Mann von vorn nach hinten. Die Spenderhaarqualität ist gut (Abb. 2 u. 3).

frau_neu
Abb. 2: vor der Haartransplantation

Abb. 3: ein Jahr nach Haartransplantation


2) Androgenetische Alopezie der Frau vom weiblichen Typ (»worst case«)
Die Haare sind insgesamt sehr fein und dünn, auch im Spendergebiet ist die Qualität schlecht. Bei der Transplantation müssen die Grafts gebündelt verpflanzt werden, um die Dichtewirkung zu erhöhen. Das erfordert viel Geschick, Erfahrung und sehr gutes Equipment wie Spezialset Haartransplantation und Mikroskop (Abb. 4 u. 5).

fau_blond
Abb. 4: Androgenetische Alopezie (weibl.Typ) vor
Haartransplantation

blond
Abb. 5: Androgenetische Alopezie (weibl. Typ) 6 Monate
nach Haartransplantation (600 Grafts)



3) Narbige Alopezie nach Radiatio
Die Haut ist durch die Bestrahlung geschädigt, die Durchblutung vermindert. Mikrotransplantate wachsen trotzdem an, wenn sie klein genug präpariert sind und wenn die Transplantat- Empfängerkanäle in Tumeszenztechnik und möglichst atraumatisch mit Sicherheitsabstand angebracht werden (Abb. 6 u. 7).

op
Abb. 6: 11-jähriges Mädchen nach Bestrahlung mit
dauerhaftem Verlust der fronto-parietalen Behaarung beidseits

op2
Abb. 7: Zustand ein Jahr späternach Haartransplantation
mitjeweils 550 Grafts



4) Narbige Alopezie nach Notfalleingriff
Wenn ausreichend gute Spenderfläche vorhanden und die Kahlfläche nicht zu groß im Verhältnis zur Spenderfläche ist, dann kann eine Haartransplantation sehr gute Resultate erbringen (Abb. 8–11). Expander- und Lappentechniken liefern im Bereich des Haaransatzes oft keine befriedigenden ästhetischen Resultate.
op2
Abb. 8:Durch eingriffsbedingte Traumatisierung und Durch-
blutungsstörungen wurden die Haarfollikel dauerhaft
geschädigt

test

Abb. 9: Nach zwei Haartransplantationen mit insgesamt
1.800 Grafts zeigt sich ein natürliches und dichtes Resultat

abb.10
Abb. 10: Im Haaransatzbereich wurde eine irreguläre
Regularität geschaffen, was in natürlichem Aussehen
resultiert. Sehr wichtig ist die genaue Rekonstruktion der
früheren Haarwuchsrichtung

abb.11
Abb. 11: Die Detailaufnahme zeigt eine sehr hohe
Haargruppendichte im transplantierten Gebiet, so
dass kaum noch ein Unterschied zur natürlichen
Behaarung besteht


Schlussfolgerung
Haartransplantationen bei Frauen erfordern extrem viel Sorgfalt und stellen an Operateur und Team weitaus höhere Ansprüche als beim Mann. Frauen haben oftmals dünneres Haar und weiches, feineres Gewebe.
Bei guter Tehnik, entsprechend hoher Zahl an Transplantaten und hoher Transplantationsdichte sind bereits mit einer Behandlung sehr gute Resultate zu erzielen. Indikationen sind die androgenetische Alopezie vom männlichen Typ, die androgenetische Alopezie vom weiblichen Typ, hereditäre Alopezieformen wie »Haaransatz, Geheimratsecken« und die Gruppe der narbigen Alopezien nach therapierten Erkrankungen sowie nach Unfällen oder Interventionen (z.B. Radiatio, chirurgische Eingriffe).
Es ist eine auf wissenschaftlichen Grundlagen (Trichodensitometrie, Haarmassenindex) basierende strenge Selektion des Patientenguts im Vorfeld erforderlich. Wegen der Spezialkenntnisse und der erforderlichen Erfahrung ist die Haartransplantation bei Frauen nicht für Anfänger geeignet.

Die Aussicht auf guten optischen Erfolg durch eine Behandlung steigt mit der Erfahrung des Operateurs und seines Teams.

Verfasser: Dr. med. Frank G. Neidel, Dr. med. Karin Leonhardt
www.omnimedonline.de

Kampf der Glatze

Dr. med G. Neidel aus Düsseldorf referiert über die Haawurzeltransplantation

von Dr. med. Frank G. Neidel
Quelle: Forum Ästhetische Dermatologie

Damit Totalrasur oder kurzer Haarschnitt möglich sind

Neue Nahttechnik aus Frankreich führt zu beinahe unsichtbaren Narben

Noch vor einigen Jahren wurde den Narben im Bereich des behaarten Kopfes kaum Bedeutung geschenkt. Heute fordern immer mehr Patienten bereits im Vorfeld eines Facelifts oder eines anderen Eingriffs die „unsichtbare Narbenbildung“. Eine neue Nahttechnik aus Frankreich kommt diesem Anspruch bereits sehr nahe.

Besonders Männer mit Kurzhaarfrisur oder Totalrasur legen immer mehr Wert auf eine ästhetische Narbenbildung im Bereich des behaarten Kopfes. Doch auf Grund der besonderen Anatomie führen Eingriffe in diesem Bereich zu breiten Narben. Diese sind umso sichtbarer, je stärker der Kontrast der Haarfarbe zur Kopfhaut ist. So fallen Narben bei schwarzen Haaren auf heller Haut wesentlich mehr auf als bei blonden Haaren auf heller Haut.

“Unsichtbare Narbe” vs. “haarsträubende”
Ziel des Wundverschlusses ist es, eine für den Patienten und dessen Umgebung „unsichtbare Narbe“ im Bereich der behaarten Kopfhaut schaffen. Doch warum ist dieses Ziel so schwer zu erreichen? Warum sieht man immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes „haarsträubende“ Narben?

Viele chirurgisch tätige Ärzte klassifizieren die Kopfhaut wegen ihrer Behaarung als „leichtes Gebiet“ – der Kardinalfehler schlechthin. Die weitläufige Meinung lautet nach wie vor: „Die Narbe da oben ist nicht so schlimm, man kann ja die Haare darüber kämmen!“
Mit dieser grundsätzlich falschen Einstellung im Hinterkopf wurde und wird Vielerorts „drauflos operiert“. Folgende anatomische Besonderheiten finden dabei keine oder nur wenig Beachtung:

  • Die behaarte Kopfhaut verläuft über eine konvexe Fläche, die Haarwuchsrichtung wechselt ständig.
  • Die Spannungslinien der Kopfhaut variieren und wechseln ebenso.
  • Die Hautschnitte werden nicht parallel zur Haarwuchsrichtung gelegt: zum einen aus Unkenntnis, zum anderen aus Mangel an einer Lupenbrille („Ich sehe besser als alle anderen, nämlich wie ein Luchs, und habe keine Lupenbrille nötig!“).
  • Anwenden einer falschen Nahttechnik, die nicht den ästhetischen Kautelen entspricht, sondern teilweise den Kenntnissen aus
    der Notfallversorgung von Platzwunden entstammen.

Technik entscheidetüber Resultat
Unser Team beschäftigt sich seit 17 Jahren fast ausschließlich mit Haartransplantationen, also mit der behaarten bzw. zu behaarenden Kopfhaut. Das ermöglicht uns, die Narbenbildung zu beobachten und die Resultate verschiedener Techniken zu überprüfen. Wir haben unser Patientengut der letzten fünf Jahre, welches sich aus verschiedenen Indikationen zur Haartransplantation im Zusammenhang mit Narbenkorrektur vorstellte, analysiert und dokumentiert.
Unsere Nahttechnik wurde mit dem Ziel der Narbenverbesserung mehrmals verändert. Die bis Mai 2005 angewandte Technik führte zu sehr gute Resultate. Doch bei extrem kurzem Haarschnitt oder Totalrasur war sie immer noch sichtbar.

So das Verfahren bei unserer klassischen Nahttechnik:
Zunächst legt man den Schnitt möglichst parallel zum Verlauf der Haarwuchsrichtung. CAVE: Nicht die Galea eröffnen, im Bereich des Haarwurzelschaftes nicht koagulieren (später „Mäusefraßlöcher). Ist eine bipolare Blutstillung erforderlich, dann nur bei Gefäßen, die auf der Galea liegen. Je nach Beschaffenheit der Kopfhaut kann ein Defekt von 1 bis 2 cm Breite ohne Mobilisierung der Hautränder verschlossen werden. Für subkutane Einzelknopfnähte verwenden wir Monocryl 2.0. Dabei ist darauf zu achten, dass die Stich- und Zugrichtung sagittal verläuft. So werden die Haarwurzelschäfte nicht eingeengt. Die fortlaufende, sehr oberflächliche Hautnaht (running suture) erfolgt mit einem nicht resorbierbaren, monofilen Faden (3.0 oder besser 4.0). Eine bei Spannung angewendete überwend¬liche Nahttechnik führt zu Reißverschlussnarben (sichtbare alopezische Areale durch Follikelnekrosen).

„Streching-back“Phänomen
Selbst bei exzellenter Technik kann es, je nach Hauttyp, zu einer leichten Dehiszenz von 0,5 bis 2 mm kommen. Es tritt also ein gewisses „stretching-back“ Phänomen auf, obwohl kein Behandlungsfehler vorliegt.
Seit Juni 2005 verschließen wir die Wunden mit der Frechet-Technik. Dieses Verfahren wurde erstmals von Dr. P. Frechet aus Paris 2005 beschreiben und stellt die entscheidende Optimierung dar. Es stützt sich auf vier Säulen, das Ergebnis ist eine „unsichtbare“ Narbe:
1. Spannungsfreiheit.
2. Subkutane, nicht subgaleare Mobilisierung möglichst des kaudalen Wundrandes.
3. Deepithelialisierung des unteren Wundrandes um nur 1 mm.
4. Fortlaufende, einschichtige Nahttechnik ohne Störung der Vaskularisation und Verschiebung des deepithelialisierten Hautanteils direkt unter die zukünftige Narbe.

Zusammenfassend führt die Nahttechnik nach Frechet zu einer optisch kaum wahrnehmbaren, quasi unsichtbaren Narbe. Die Haare wachsen durch die Narbe hindurch. Dadurch wird die Narbenqualität im Bereich der behaarten Kopfhaut wesentlich verbessert. Diese Nahttechnik lässt sich bei jedem Wundverschluss oder bei einer Narbenkorrektur anwenden. Sie ist aufwändiger und erfordert etwas mehr Zeit als andere Verfahren, und sollte vor der Anwendung am Patienten trainiert werden.
haartransplantation
Exakte Schnittführung parallel zu den Haarwurzelschäften, klassischer zweischichtiger Wundverschluss: eine dünne, strichförmige Narbe verbleibt.

Frechet-Technik: Schnittführung parallel zu den Wurzelschäften, Deepithelialisierung des unteren Wundrandes um 1 mm, kaudale Mobilisierung um 0,5 bis 1 cm.

Nach der Abheilungsphase wachsen die ursprünglich deepithelialisierten Haarwurzeln durch die Narbe hindurch.

Dr. med. Frank G. Neidel, Dr. med. Karin Leonhardt, aesthetic TRIBUNE Ausgabe 4 , Juni 2006

Haarliniendesign unter ästhetischen Gesichtspunkten

Einleitung
Haarverlust im Bereich des Haaransatzes und der Geheimratsecken stört Betroffene weitaus mehr als ausgeprägte Kahlstellen. Man möchte die Situation aufhalten und den Jungendlichkeit vermittelnden Haaransatz möglichst lange beibehalten. Deshalb kommt der Rekonstruktion eine besondere Bedeutung, ja Schlüsselrolle bei der restorativen Haarchirurgie zu. Besondere Brisanz: Alle Fehler, die hinsichtlich Konzeption und technischer Durchführung begangen
werden, sind meist lebenslang sichtbar.

Anatomische Vorbemerkungen – Haarlinienverlauf in Relation zu Gesicht und Alter des Patienten:

Die Gestaltung des Haaransatzes richtet sich vor allem nach ethnischen Gesichtspunkten, empirischen Vergleichen sowie nach dem Alter der Patienten. Haaransätze europäischer Männer unterscheiden sich von denen asiatischer Herkunft. In unserer Betrachtung gehen wir vom nordeuropäischen Haaransatz aus (Abb. 1). Mit zunehmendem Alter weicht der Haaransatz insgesamt etwas nach oben und hinten, was in der Konzeption bei jungen Patienten berücksichtigt werden muss (Abb. 2). Variationen sind möglich und in das Operationskonzept einzuarbeiten.

Praktische Schlussfolgerung für die Haartransplantation
Der Operateur hat im Vorfeld einer Rekonstruktion des Haaransatzes sowohl beim Mann als auch bei der Frau eine klare Vorstellung von der Anatomie zu haben, ebenso wie er eine gute Strategie hinsichtlich Transplantatzahl, Transplantatstärke, Transplantationsdichte entwickeln muss. Das sind die wichtigsten Aspekte, denn nur der Haaransatz, welcher in allen Punkten optimal rekonstruiert wurde, ist ein gut gelungener Haaransatz – weil die Korrektur als solche nicht erkennbar ist! Jede für andere Personen sichtbare oder gar deutlich auffällige Veränderung spricht gegen ein gutes Resultat und damit gegen die Haartransplantation an sich. (Abb. 3a, 3b, 4). Somit können vor 20–30 Jahren begangene Fehler noch heute ein negatives Licht auf die Haartransplantation werfen, wie in den folgenden Beispielen erläutert wird.

Fehleranalyse
Zu Abb. 3a, 3b:
Die Transplantate sind zu groß und zu regelmäßig platziert. Vor 30 Jahren wurden sehr große Hautstanzen in regelmäßigen Abständen, möglichst symmetrisch auf die gedachte Haaransatzlinie transplantiert. Das war und ist noch heute umso auffälliger,
je dunkler die Haarfarbe des Patienten ist (großer Kontrast). Die Höhe des Haaransatzes ist richtig gewählt. Korrekturmöglichkeit besteht, indem man die Büschel mittels „FUE Technik“ ausdünnt, die gewonnenen follicular units in die freien Räume transplantiert und mehr Unregelmäßigkeit in der Haarlinie erzeugt. Zusätzlich kann man einen „TIP“, die Haaransatzspitze zur Verbesserung der Ästhetik einarbeiten.

Zu Abb. 4:
Noch in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden vorwiegend Minigrafts (3–6 Haare) verpflanzt, weil noch keine mikroskopische Präparationsmöglichkeiten vorhanden waren. Die hier dargestellten Minigrafts sind viel zu tief in die Stirn transplantiert. Außerdem sind sie in regelmäßigen Abständen und wie auf einer gedachten Linie platziert und im Durchmesser zu groß. Als Korrekturmöglichkeit bietet sich die vollständige Entnahme (FUE 1,0–1,2 mm Durchmesser) der Transplantate an, die entstehenden punktförmigen Narben sind später mit dem bloßen Auge nicht mehr sichtbar. Die gewonnenen Transplantate können nach Präparation in Einer- oder Zweiergruppen in den Haaransatzbereich umverteilt werden.

haartransplantation

Abb.1: Normaler nordeuropäischer Haaransatz mit anatomischen
Orientierungspunkten.

haartransplantation
Abb. 2:Verlagerung des Haaransatzes durch Haarausfall und Alter
nach oben und hinten.

Aktuelle praktische Umsetzung
Der Operateur begeht in der Konzeption des Haaransatzes eine Gratwanderung: Der Patient wünscht sich jugendliches Aussehen, also einen möglichst tief verlaufenden Haaransatz. Dieser muss in späteren Jahren dem alternden Gesicht angepasst sein und darf dann nicht auffällig wirken [1]. Wichtig ist es, bereits im Vorfeld einen Konsens zwischen der Vorstellung des Patienten und dem ästhetisch „Machbaren“ zu finden. Meistens ist ein Abstand zwischen Nasenwurzel und Vorderem Mittelpunkt des Haaransatzes (TIP) von 8–9 cm ein guter Kompromiss. Ausnahmen sind möglich und umso mehr machbar, je größer die Erfahrung des Operateurs (Abb. 2).

Die Rekonstruktion des vorderen temporalen Punktes beidseits, also der seitlich nach vorn konkav weisenden Spitze, hat sich in den letzten Jahren als sehr effektiv erwiesen. Selbst bei großen Kahlflächen, die nicht vollständig mittels Haartransplantation versorgt werden können, stellt die Rekonstruktion des vorderen temporalen Punktes eine wesentliche optische Verbesserung (Verjüngung) dar. Technisch sollten nur Einer- oder Zweierhaargruppen transplantiert werden.
Am wichtigsten dabei ist die Beachtung einer extrem flachen Haarwuchsrichtung nach caudal, wozu technische und manuelle Voraussetzungen vorhanden sein müssen.

Makroirregularität des Verlaufs der Haaransatzlinie
Die Haarlinie ist in der Regel etwas aufgelockert, die Haare sind fast niemals wie mit dem Lineal gezogen an oder hinter einer gedachten
Linie platziert. Die Haardichte nimmt von frontal nach dorsal zu, so
genannte Federzone (Abb. 1, 5).

Mikroirregularität der Haargruppen zueinander
Das Verteilungsmuster der Haare ist nicht regelmäßig, sondern
zueinander unregelmäßig gestaltet (Abb. 5).

Durchführung
Seit Einführung der Präparation unter dem Mikroskop Mitte der neunziger Jahre können Haaransätze quasi unsichtbar für das betrachtende Auge rekonstruiert werden. Dazu bedarf es wesentlicher technischer und manueller Voraussetzungen. Die Operationstechnik muss atraumatisch (Tumeszenz) sein. Die Transplantate sollen sehr fein präpariert und möglichst dicht und randomisiert, also völlig irregulär, trotzdem einer gewissen Systematik folgend, platziert werden (Abb. 6). Das fällt besonders schwer, ist der Mensch doch normalerweise auf Symmetrie und Ordnung bei der Rekonstruktion bedacht. Damit werden hohe Anforderungen an das ganze Transplantationsteam gestellt. So transplantiert man heute für die Rekonstruktion des Haaransatzes doppelt bis dreimal so viel „follicularunits“ als früher Mini- und Mikrografts. Das hat zur Folge, dass mit Zunahme an Natürlichkeit und Dichte auch die Zahl der Zweitund Drittoperationen sinkt. Doch auch hier ist Vorsicht und Sensibilität geboten: Zu viel Transplantate in zu hoher Dichte transplantiert kann zu spärlichem Haarwuchs führen, was heißt, dass mit zunehmender Transplantatdichte pro Quadratzentimeter die Anwuchsrate sinkt (Durchblutung zu schlecht, Syndrom der letzten Wiese). Die Wachstumsraten variieren auch durch die verwendeten Instrumente zur Inzision; je feiner und atraumatischer, desto besser die Vaskularisation und damit die Anwuchsrate. Zur Transplantationsdichte in Mikroslits gibt es mehrere Untersuchungen. Verallgemeinernd lässt sich daraus herleiten, dass bis zu einer Dichte von 20 follicular units pro cm2 die Anwuchsrate über 90 % beträgt. Bei 40 fu’s pro cm2 beträgt sie unter 80 % [2, 3].

haartransplantation
Abb. 3a: Haaransatz mit Hautstanzen
transplantiert. Sichtbares unnatürliches
Resultat.
haartransplantation
Abb. 3b: Haaransatz vergrößert, Büschel
deutlich sichtbar durch zu groß gewählte
Hautstanzen.
haartransplantation
Abb. 4: Zu tief konzipierter Haaransatz, mit
Minigrafts transplantiert. Sichtbares unnatürliches
Resultat.

haartransplantation
Abb. 5: Stark vergrößerter natürlicher Haaransatz.
haartransplantation
Abb. 6: Rekonstruktion des Haaransatzes mit über 1200 Mikroslits, intraoperativ.
haartransplantation
Abb. 7: Resultat eines rekonstruierten Haaransatzes mit „follicular units“
in Mikroslits, 1 Jahr postoperativ. Fotos: Dr. Neidel

Deshalb vertreten wir die Auffassung, dass nicht unnötig unwiederbringbare folliculäre Einheiten aus dem Haarkranz (da DHE resistent) einer zu hohen Transplantationsdichte beim Ersteingriff geopfert werden sollen. Falls der Patient mit dem optischen Resultat nach einem Jahr postoperativ nicht zufrieden sein sollte, ist eine Verdichtungsoperation möglich und sinnvoll. Bei dem verständlichen Wunsch der Patienten nach möglichst hoher Dichte sollte auch durch den Operateur bedacht werden, dass der Haarausfall an anderen Stellen voranschreiten kann (Familienanamnese) und dadurch Transplantate nicht nur für den Haaransatz, sondern auch für neue Kahlstellen zur Verfügung stehen sollen. Dabei kann man in Absprache mit dem Patienten den Tonsurbereich u. U. vernachlässigen oder dafür andere Methoden (z. B. Reduktion) konzipieren.

Schlussfolgerung
Die Zufriedenheit des Patienten bei der Wiederherstellung eines natürlichen männlichen Haaransatzes wird durch eine Haarfollikeltransplantation, wenn lege artis ausgeführt, erheblich verbessert. Betroffene fühlen sich im Einklang mit innerem Gefühl und äußerer Erscheinung. Durch viele gute Resultate und die allgemein positive Resonanz wird die Entscheidung von Betroffenen zur Haartransplantation positiv beeinflusst, die Zahl der Behandlungsfälle steigt (Abb. 7).

Korrespondenzadresse:
Dr. med. Frank G. Neidel
Spezialpraxis Haartransplantation
Schadowstraße 44
D-40212 Düsseldorf
www.hairdoc.de

Literatur
1 Lucas M (1994) Planning a Hair Transplantation: The Artist’s Touch. The American
Journal of Cosmetic Surgery 11: 315-319.
2 Ren-Yeu T, Shih-Hung L, Heng-Leong C (2002) The Distribution of Follicular Units in
the Chinese Scalp: Implications for Reconstruction of Natural-Appearing Hairlines in
Orientals. Dermatologic Surgery 28: 500-503.
3 Unger WP, Shapiro R (eds) Hair Transplantation, Marcel Dekker New York Basel
2004: 267-273.

Quelle:
Kosmetische Medizin 2/2008

Info-Plakat Download

Informationsplakat anlässlich des 13. Jahreskongress der VDÄPC (Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen in Stuttgart, vom 02.-04. Oktober 2008. Zum Download

Hallo Welt!

Willkommen bei Busreisen24 allink Netzwerk. Dies ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Und jetzt nichts wie ran ans Bloggen!